Vita

Auf einem Dorf mit Kühen auf den Weiden hinter dem Haus, Enten und Gänsen im Garten, Katzen in der Koje und mit Schildkröte im Freilandgehege aufgewachsen, war ich schon immer naturverbunden und tierlieb.

Durch unseren damaligen Hausarzt kam die ganze Familie bereits Anfang der 90er in Kontakt mit der Homöopathie und Kinesiologie.

Nach dem Abitur hatte es mich allerdings zunächst in eine ganz andere Richtung verschlagen, sowohl geografisch als auch beruflich gesehen.

Ich studierte Seeverkehr in Leer und nach dem Patenterhalt 2002 fuhr ich zunächst mehrere Jahre als Navigationsoffizier auf Containerschiffen zur See.  2010 beendete ich die Seefahrt und wechselte in eine Landstellung.

Bei der ehrenamtlichen Arbeit im Tierheim verliebte mich in einen getigerten Katerwelpen, der auf der Krankenstation in Quarantäne war. Er zog bald darauf zusammen mit einer gleichaltrigen Glückskatze bei mir ein.
Leider erkrankten beide kurz nach dem Umzug an Katzenschnupfen und es stand um sie zeitweilig sehr, sehr schlecht. Ein Zusammenspiel aus naturheilkundlichen Mitteln und der Schulmedizin rettete ihnen das Leben.

Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit Katzen und auch wieder mit Pferden.
Das Interesse, alternative Heilmethoden zu erlernen wuchs, so dass ich im Januar 2013 meine nebenberufliche Ausbildung zur Tierheilpraktikerin mit der Fachrichtung Phytotherapie beim "Bildungswerk für therapeutische Berufe" begann.

Da der Beruf des Tierheilpraktikers nicht gesetzlich geschützt ist und sich jeder auch ohne Ausbildung so bezeichnen kann, war es mir wichtig, eine schulunabhängige Überprüfung (mündlich, schriftlich, praktisch, Facharbeit) vor der Kooperation deutscher Tierheilpraktiker Verbände e.V. abzulegen.

 

Seit Juni 2018 bin ich verheiratet und trage nun den Nachnamen meines Mannes.

 

Mein Schwerpunkt hat sich mittlerweile verlagert auf den Bereich Katzenverhalten.

Da vieles, was Menschen unter problematischem Verhalten einsortieren, häufig organische Ursachen hat, ist meine vorherige Ausbildung nicht "vergebens" gewesen, sondern hilft mir vielmehr dabei, meine Beratungstätigkeit ganzheitlich anzugehen.


Derzeit absolviere ich die Ausbildung "Advanced Diploma Applied Animal Behaviour (Feline) Level 5" an einer Schule in Großbritannien, was man ungefähr übersetzen kann als "Fortgeschrittener Abschluss in angewandtem Katzenverhalten". Die Ausbildung ist in etwa mit 2/3 eines deutschen Bachelor-Abschlusses vergleichbar, in Deutschland aber natürlich nicht anerkannt. ;-)

 

Ich habe nach einer Ausbildung gesucht, die ein hohes Niveau bietet und einfordert.  Da das Thema "Katzenverhaltensberatung" und vor allem die Verhaltensforschung an Katzen im englischsprachigen Raum viel aktueller und umfangreicher ist, habe ich mich für eine englische Ausbildung entschieden, nachdem ich viele Angebote geprüft hatte.

 

Die Ausbildung ist sehr vielschichtig, bis jetzt habe ich mein Wissen über klassische Konditionierung, Lernverhalten und genetische Einflüsse wieder aufgefrischt und aktuell geht es um das Nervensystem und welchen Einfluss Hormone auf Verhalten haben.

 

Jeder Fall ist anders, jeder Fall ist neu und ein Patentrezept gibt es nicht.