Xenias Katzen-ABC: "C wie Chemokommunikation"

Du denkst jetzt bestimmt: "Hääää, was will sie denn jetzt von uns⁉️" ➡️Euch einen Einblick geben in eine uns (fast) haarlosen Riesenwesen völlig verschlossene 🌎!

 

Der Geruchssinn ist im Leben der 🐈 extrem wichtig. Er wird für dauerhafte Informationsweitergabe genutzt, so wie wir Schilder oder Post-Its nutzen.

 

Deine Katze gibt Dir Köpfchen? Oder sie streicht Dir um die Beine?

Damit markiert sie Dich mit ihrem Geruch: Du gehörst zu ihrer sozialen Gruppe. Freu Dich! 😉🥳

Auch das Wangenreiben an vorstehenden Ecken und Gegenständen dient als "Markierung". Die nächste Katze, die vorbei kommt, nimmt diese Stoffe auf und weiß dann ziemlich genau, wer und wann vor ihr da war.

Deine Katze selbst braucht diese Markierungen auch, um sich sicher und heimisch zu fühlen. "Ahhh, hier ist mein Heim, hier kann ich mich entspannen..."☯️ Genau wie mit dem Kratzen 🐾 an Bäumen, Kratzsäulen oder anderen Gegenständen kann die Katze natürlich auch noch mit -für uns deutlich unangenehmeren Mitteln- vermitteln (=kommunizieren), was ihr gehört: Harnspritzen und Kotabsatz.

 

Diese Art des stofflichen (=chemischen) Informationsaustauschs hat sich entwickelt, weil Katzen von einzelgängerischen Wildkatzen abstammen, die große Reviere bewohnen, welche verteidigt und abgesteckt werden müssen. Pheromon-Marken wirken noch nach, wenn die Katze längst woanders unterwegs ist. Z.B. können Kater paarungsbereite Kätzinnen über sehr weite Strecken hinweg wittern.

 

Kätzinnen können am Urin des Katers erkennen, ob er ein guter Jäger ist oder zumindest ob er gut im Futter ist: der Urin von unkastrierten Katern enthält Stoffe, die besonders stark gebildet werden, wenn der Kater viel Protein zu sich nimmt, also z.B. ein guter Mäusejäger ist. Katzen fangen mit der Urinmarkierung an sobald sie geschlechtsreif sind, weshalb man sie frühzeitig kastrieren muss, falls es keine Rassekatze ist, mit der gezüchtet werden soll.

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