Gästebuch / Referenzen

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    Familie Seemann (Freitag, 04 Oktober 2019 11:48)

    Nach langem Suchen haben wir vor einigen Monaten endlich eine "Katzenpsychologin" in Ostfriesland gefunden. Wir haben zwei Katzen und einen Kater, die sich überwiegend in der Wohnung oder in einem geräumigen Außengehege aufhalten. Unmittelbar nach dem Umzug nach Ostfriesland (März 2018) entlief der Kater (bei minus 10 Grad) und tauchte erst fünf Wochen später extrem abgemagert wieder auf. Bisher war er "Chef" gewesen, aber durch seine lange Abwesenheit und die neue Umgebung war er nun der Letzte in der Rangordnung. Besonders als der Kater wieder zu Kräften kam, attackierte ihn die ranghöchste Katze ständig und verletzte ihn dabei häufig stark. Obwohl der Kater nach einigen Monaten sein altes "Kampfgewicht" wiedererlangt hatte, wehrte er sich nie, sondern rannte davon, sobald er die Katze sah - und die sofort hinterher. Der Kater musste schließlich in einem separaten Zimmer gehalten werden. Erziehungsmaßnahmen - überwiegend Bestrafungen der Katze - brachten überhaupt keine Verbesserung der Situation. Das ging fast ein Jahr so. Dann wurden wir auf Frau Dirksen aufmerksam. Nach dem ersten Hausbesuch (vor etwa drei Monaten) mit ausführlicher "Bestandsaufnahme" und Kennlernen der Katzen arbeitete sie uns einen Plan aus. Wesentlicher Baustein des Plans sind BELOHNUNGEN. Inzwischen hat sich die Lage deutlich entspannt. Durch die Belohnungen nimmt die Katze den Kater offenbar positiv wahr und greift ihn nicht mehr an. Sie verfolgt ihn zwar, wenn er wegrennt, aber mehr nicht. Beide Katzen nehmen ihr Futter wieder häufig gemeinsam ein (aus zwei getrennten Näpfen). Der Kater ist deutlich mutiger geworden. Er knurrt und faucht die Katze an, wenn sie ihm zu nahekommt und die Katze wendet sich dann immer häufiger ab. Das Katerzimmer ist jetzt wieder für alle Katzen zugänglich, und der Kater traut sich eigenständig in das Katzengehege und wieder zurück ins Haus. Zu unserer großen Freude kommt der Kater nun seit zwei Tagen wieder zu uns ins Wohnzimmer und legt sich dort ganz entspannt auf dem Sofa schlafen. Ohne die wertvollen Tipps von Frau Dirksen hätten wir den Kater weggeben müssen. Auf Anraten von Frau Dirksen waren wir mit der Katze beim Tierarzt und haben dort ein Blutbild erstellen lassen. Dabei sollte vor allem geprüft werden, ob die extreme Aggressivität der Katze eventuell durch eine hormonelle Störung hervorgerufen wurde. Das Ergebnis: die Katze hat eine enorme Schilddrüsenüberfunktion. Sie bekommt nun seit einigen Wochen ein Medikament, was sie inzwischen auch gut verträgt und sie ist dadurch deutlich ruhiger geworden. Wir sind Frau Dirksen zu allergrößtem Dank verpflichtet und wir können sie aufgrund unserer Erfahrungen uneingeschränkt weiterempfehlen.